Satzung der DTK e.V.

>>> § 1 Zweck des Vereins

  • Der Verein fördert den Gedankenaustausch, das gegenseitige Verständnis und die Freundschaft zwischen Deutschen und Tibetern.
  • Der Verein informiert in Deutschland über die tibetische Kultur, Geschichte und Religion und regt zur geistigen Auseinandersetzung mit diesem Kulturkreis an.
  • Der Verein ist überparteilich, politisch und religiös nicht gebunden und bekennt sich zu den unveräußerlichen Menschenrechten und demokratischen Prinzipien. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordung.
  • Er ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.


>>> § 2 Name und Sitz des Vereins

  • Der Verein trägt den Namen "Deutsch-Tibetische Kultugesellschaft e.V.".
  • Der Sitz des Vereins ist Königswinter.


>>> § 3 Mitgliedschaft

  • Mitglieder des Vereins können natürliche oder juristische Personen des privaten oder des öffentlichen Rechts mit Haupt(wohn)sitz in der Bundesrepublik Deutschland werden, die die Ziele des Vereins gemäß § 1 der Satzung unterstützen.
  • Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand, gegebenenfalls der Beirat.
  • Personen, die die Zwecke des Vereins im besonderen Maße gefördert haben, können durch Beschluß der Mitgliedervesammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
  • Die Mitgliedschaft geht verloren:
    • durch Tod
    • durch förmliche Ausschließung, die nur durch Beschluß der Mitgliederversammlung erfolgen kann,
    • durch Ausschluß mangels Interesse, der durch Beschluß des Vorstandes ausgesprochen werden kann, wenn ohne Grund für 2 Jahre die Beiträge nicht gezahlt sind,
    • durch Austritt.
      Der Austritt ist dem Vereinsvorsitzenden schriftlich mitzuteilen.
      Er kann nur zum Ende des Geschäftsjahres erklärt werden.


>>> § 4 Beiträge - Geschäftsjahr

  • Die Mitgliederversammlung bestimmt auf Vorschlag des Vorstandes die Höhe der Mitgliedsbeiträge.
    Die Mitgliedsbeiträge sind jährlich im Voraus bis spätesten zum 1. Mai zu entrichten.
    Ehrenmitglieder werden von der Zahlung von Vereinsbeiträgen freigestellt.
  • Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


>>> § 4a Verwendung der Beiträge

  • Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.


>>> § 5 Organe des Vereins

  • Organe des Vereins sind:
    • Mitgliederversammlung
    • Vorstand (§ 26 BGB)
    • Beirat, der von der Mitgliederversammlung zur
      Unterstützung der Geschäfte des Vorstandes bei Bedarf gewählt werden kann.


>>> § 6 Vorstand, Rechte und Pflichte des Vorstandes

  • Der Vorstand des Vereins im Sinne von § 26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schatzmeister.
  • Der Verein wird durch zwei Mitglieder des Vorstandes vertreten.
  • Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt eines Vorstandsmitglieds. Scheidet ein Mitglied des Vorstande vorzeitig aus, so kann der Vorstand, ggf. der Beirat, für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger wählen.
  • Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
    • Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie der Tagesordnung,
    • Vorbereitung und Einberufung der Beiratssitzung,
    • Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung und des Beirates,
    • Vorbereitung des Haushaltsplanes, Buchführung Erstellung des Jahresberichtes, Aufnahme von Mitgliedern.
      In allen Angelegenheiten von besonderer Bedeutung soll der Vorstand eine Beschlußfassung des Beirates herbeiführen, soweit dieser bereits gewählt ist.
  • Der Vorstand hat über jede Sitzung des Vorstandes, des Beirates und der Mitgliederversammlung ein Protokoll aufzunehmen, das von mindestens zwei Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen ist.
  • Der Schatzmeister verwaltet die Kasse des Vereins und führt ordnungsmäßig Buch über alle Einahmen und Ausgaben. Er hat der Mitgliederversammlung einen Rechenschaftsbericht zu erstatten. Er nimmt Zahlungen für den Verein nur gegen seine alleinige Quittung in Empfang, Zahlungen für Vereinszwecke darf er nur gemeinsam mit einem weiteren Mitglied des Vorstandes leisten.
  • Der Vorstand ist berechtigt, ein Vereinsmitglied zur Vornahme von Rechtsgeschäften und Rechtshandlung jeder Art für den Verein zu ermächtigen. Der Vorstand bzw. seine Gehilfen haben keinen Anspruch auf Vergütung ihrer Tätigkeit.
  • Der Vorstand ist verpflichtet, in allen namens des Vereins abzuschließenden Verträge die Bestimmung aufzunehmen, daß die Vereinsmitglieder nur mit dem Vereinsvermögen haften.


>>> § 7 Mitgliederversammlung

  • Die ordentliche Mitgliederverammlung, die einmal jährlich auf Einladung des Vorstandes stattfindet, beschließt
    • den Jahresbericht,
    • den Rechenschaftsbericht des Schatzmeisters,
    • die Entlastung des Vorstandes,
    • die Neuwahl des Vorstandes,
    • bei Bedarf die Wahl des Beirates,
    • die Wahl des Kassenprüfers.
  • Außerordentliche Versammlungen sind zu berufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn mindestens 1/4 der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe die Berufung verlangen.
  • Der Vorstand stellt die Tagesordnung für die Mitgliederversammlung fest und beruft diese durch besondere schriftliche Einladung der Mitglieder und der Mitteilung der Tagesordnung mit Einladungsfrist von 6 Wochen.
  • Bei der Beschlußfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder, bei Stimmengleichheit die Stimme des Vorsitzenden.
    Beschlüsse, durch die die Satzung geändert wird, und Beschlüsse über die Auflösung bedürfen einer Mehrheit von 3/4 der erschienenen Mitglieder.
  • Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind in ein besonderes Protokollbuch niederzuschreiben und vom Vorstand zu unterzeichnen. Die Protokolle werden in der nächsten Mitgliederversammlung verlesen. Erfolgt in der nächsten Mitgliederversammlung kein Einspruch, so gelten sie als genehmigt.


>>> § 8 Beirat

  • Die Mitgliederversammlung wählt, soweit sie dies für erforderlich hält, auf die Dauer von zwei Jahren einen Beirat. Die Mitgliederversammlung weist dem Beirat wichtige
    Vereinsangelegenheiten zur Beratung und Beschlußfassung zu.
  • Der Beirat besteht aus den Mitgliedern des Vorstandes sowie vier weiteren Mitgliedern, die von der Mitgliederversammlung in den Beirat gewählt werden. Der Beirat tagt mindestens vierteljährlich. Er ist beschlußfähig, wenn mindestens 2 Vorstandsmitglieder und 2 gewählte Beiratsmitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit der Anwesenden gefaßt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.


>>> § 9 Kassenprüfer

  • Die Mitgliederversammlung wählt aus ihren Reihen zwei Kassenprüfer, die die Verwendung der Vereinsfinanzen jeweils für ein Geschäftsjahr prüfen und der Mitgliederversammlung hierüber berichten.


>>> § 10 Auflösung

Bei Auflösung oder Wegfall steuerbegüngstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Deutsche Tibethilfe e.V. in München.